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Verwendung des Preisgeldes:

Euro 265,42

wurden für die Entwicklung der ersten zwei Prototypen des Programmes

"Bilinguale Leseanimation" verwendet.

Je zwei Sets dieser Prototypen sind bereits unterwegs in die Türkei, um dort begutachtet und getestet zu werden. Auch in Tirol sollen die Materialien bis Ende 2005 ausgiebig getestet werden.

Euro 250,-

gehen an eine kleine türkische Schule in Yenifakılı im Bezirk Yozgat  - nach dem Beispiel der

School-Visits der Fethiye International Group

      Euro 486,86

wurden zum Ankauf weiterer Bücher des Anadolu-Verlages für die Bibliothek verwendet.

 

 

Cin Ali Lernklub -Bibliothek gewinnt  1 0 0 0,-   Euro

 SozialMarie 2005

Am 1. Mai 2005 wurde im Radiokulturhaus Wien erstmals „SozialMarie“ der Unruhe-Sozialstiftung  für soziale Innovation  vergeben. Unter den 15 Preisträgern war auch ein Projekt aus dem Tiroler Bezirk Imst: Die Cin Ali Lernklub – Bibliothek erhielt 1000,- Euro Preisgeld.

"Ziel der SozialMarie ist es, über einen Preis und die finanzielle Anerkennung für engagierte und zukunftsorientierte Sozialprojekte hinaus, den politischen und wissenschaftlichen Diskurs über soziale Innovation zu beleben,“ erklärt Dr. Josef Hochgerner, Universitätsdozent, Leiter des Zentrums für Soziale Innovation und Mitglied der Jury. Dieses  Ziel hat die Unruhe Privatstiftung mit der erstmaligen Verleihung des Preises „SozialMarie“ mehr als erreicht. Ursprünglich sollten ja  nur drei Projekte mit  5000,-, 10.000,- und 15,000,- Euro ausgezeichnet werden. Die Jury sah sich jedoch nach Ablauf der Einreichfrist mit einer gewaltigen Fülle von 249 Projekten konfrontiert und so wurden kurzerhand 12 weitere „kleine“ Preise zu je 1000,- Euro gestiftet. Einer davon ging an ein Mieminger Projekt: die Cin Ali Lernklub – Bibliothek arbeitet seit fast zwei Jahren daran, neue Wege zur Integration von Familien mit Migrationshintergrund zu erforschen.

Die zwei wichtigsten Bewertungs-Kriterien der fünfköpfigen Jury waren

  • die Projektidee

    • Innovativität und Kreativität der Projektidee

    •  Fördern von Kreativität bei ProjektbetreiberInnen,

    • Reflexionsmöglichkeit im Projekt (Evaluierung, Überprüfung, Zielgruppen-Feedback)

    • Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen / Kompetenzen / Berufsgruppen) und

  •  die Zielgruppe

    • Konkreter und nachhaltiger Nutzen für die Zielgruppe,

    • Steigerung der Potentiale der Zielgruppe, Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschätzung der Zielgruppe,

    • Transparenz des Projektkonzeptes für die Zielgruppe,
    •  Fördern von Kreativität bei der Zielgruppe).  

      Auch Umsetzung und Außenwirkung der Projekte wurden beurteilt.

      Mehr Informationen über die Jury, die heurigen Preisträger und den Preis, der künftig jährlich am 1. Mai  vergeben werden soll findet man auf der Homepage: http://sozialmarie.unruhestiftung.org/.

    Foto: Marianne Greber